Insgesamt rund 1.000 ehrenamtliche Einsatzkräfte sorgten für Notstrom, wo er am nötigsten war. Der Brandanschlag Anfang Januar auf ein Netzkabel im Bezirk Steglitz-Zehlendorf traf auch Kliniken und Pflegeheime.
Rund 50.000 Menschen mussten mehrere Tage lang ohne Heizung, Licht und Telefon in ihren Wohnungen ausharren. Und das bei eisigen Temperaturen, die auch den Helferinnen und Helfern zusetzten. Über die Versorgung mit Strom und Licht hinaus unterstützten THW-Kräfte mit Notruf-Annahmestellen. Sie richteten Notunterkünfte und Wärmestuben ein.
Auch die S-Bahn fuhr mit THW-Hilfe: Dank Notstrom konnte verhindert werden, dass Weichen einfrieren. Mit Hilfe der Bundeswehr lief auch die Kraftstoff-Logistik für die Aggregate reibungslos. Die Einsatzkräfte waren Tag und Nacht gefordert.