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Unterstützung der Polizei bei Verkehrskontrolle PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 03. Februar 2006 um 02:43 Uhr

Landesweiter Kontrolltag "Alkohol und Drogen im Straßenverkehr"

 

In der Nacht vom 3. auf den 4. Februar 2006 fand eine rund zehnstündige landesweite Kontrolle der rheinland-pfälzischen Polizei zur Bekämpfung der alkohol- und drogenbedingten Unfälle statt.
5 Helfer des OV Bitburg unterstützten die Einsatzkräfte von Polizei, Bundespolizei und Zoll durch Ausleuchten der Kontrollstelle Parkplatz "Kockelberg" (Nähe Ausfahrt A60) an der B51.
Dazu wurden eingesetzt:
  • OV-MTW
  • Unimog
  • NEA 50
  • 4 Powermoon
  • 7 Halogenstrahler
Darüber hinaus sorgten die Kräfte des THW für die Verpflegung an der Einsatzstelle.
 
Tsunami-Spendenaktion von THW und Freiwilliger Feuerwehr Bitburg ein voller Erfolg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 06. Januar 2006 um 02:40 Uhr
Auf überwältigende Resonanz ist die gemeinsame Spendenaktion des THW-Helfervereins Bitburg und der Freiwilligen Feuerwehr Bitburg nach der verheerenden Tsunami-Katastrophe in Südostasien am 2.Weihnachtsfeiertrag 2004 gestoßen - insgesamt konnten 35.000 Euro an Spendengeldern gesammelt werden.

 

 

Grund genug für die Verantwortlichen, ein geeignetes Projekt in der Krisenregion ausfindig zu machen, das finanziell unterstützt werden sollte. Und fündig wurde man relativ schnell – durch Kontakte zum THW Hauenstein (Pfalz) hatte man erfahren, dass dort, gemeinsam mit der Pirmasenser Zeitung, eine Hilfsaktion für ein von der Flutwelle zerstörtes Waisenhaus in Kalmunai an der Ostküste Sri Lankas gestartet wurde. Die Gelder aus der Eifel wurden kurzerhand in die Südwestpfalz weitergeleitet, so dass das Budget der dortigen Sammelaktion auf über 130.000 Euro aufgestockt werden konnte.

 

 

 

Stefan Seibel und Andreas Wilde (Zweiter und Dritter von rechts) vom THW Hauenstein begutachten mit den Verantwortlichen der "Brothers of Charity" die gerodete und planierte Stelle, an der auf dem Gelände des Ordens das durch den Tsunami zerstörte Waisenhaus neu gebaut wird. (Foto: Holger Keller, Pirmasenser Zeitung)

Ende Februar machte sich dann eine dreiköpfige Delegation aus Hauenstein zum ersten Mal auf den Weg nach Kalmunai um sich ein Bild der Lage vor Ort machen zu können. 60.000 Euro, umgerechnet rund neun Millionen Rupien, wurden damals als Soforthilfe direkt an die Vertreter des Waisenhauses übergeben. Trotz aller Sparsamkeit waren davon Ende August

bereits rund acht Millionen Rupien aufgebraucht. Drei Seiten lang war die Liste, in der die Verantwortlichen des Ordens beim zweiten Besuch der südwestpfälzischen Delegation im November detailliert aufgelistet hatten, wofür das Spendengeld aus der Eifel und der Pfalz verwendet wurde.

 

Zwei Fahrzeuge (darunter ein Kleinbus) wurden beschafft, um Besorgungen zu erledigen oder die Waisenjungen in die Stadt zu fahren. Auch neue Betten, eine Waschmaschine und ein Kühlschrank wurden beschafft, ebenso wie Fahrräder und einige Computer samt Zubehör, um den älteren Waisenkindern ein zeitgemäßes Lernen und damit den Besuch von weiterführenden Schulen zu ermöglichen.

 

„Ein Segen“ sei das Geld aus Deutschland für den Orden und die Waisenkinder gewesen, betonte Pater Gregory Boyle. Denn es habe ermöglicht, dass man Dinge, die man unmittelbar gebraucht hat, schnell und unbürokratisch habe beschaffen können. So etwa auch jede Menge Baumaterial. Damit konnten eine Toilettenanlage und Duschen gebaut, eine Küche und ein Speisesaal eingerichtet werden. Denn die Kinder des zerstörten „St. Mary’s Boys Home“ gingen zwar bereits vor dem Tsunami in dem Ordensbezirk zur Schule, eine entsprechende Infrastruktur zum dauerhaften Wohnen fehlte aber völlig.

 

 

So soll das neue Waisenhaus aussehen, das mit finanzieller Unterstützung der Spendenaktion ausgebaut wird. Statt eines großen Schlafsaals gibt es im Obergeschoss für die über 80 Jungen Vier-, Sechs- und Acht-Bett-Zimmer.

 

 

Doch bei all den kleineren Maßnahmen, die getätigt wurden - das Kernstück des Projekts, der Bau des neuen Waisenhauses, ging nicht so recht voran. Im November fiel dann endlich der Startschuss. „Es hat alles viel länger gedauert als wir gedacht haben“, ist auch Manager Boyle mit der langen Vorlaufzeit nicht zufrieden. Doch die Genehmigung des Bauvorhabens durch die Behörden, verbunden mit dem Präsidentschaftswahlkampf auf der Insel (gewählt wurde Mitte November) und der daraus resultierenden instabilen Sicherheitslage an der Ostküste im Konfliktgebiet zwischen Tamilen und Singhalesen, hätten ihren Teil zur Verzögerung beigetragen. Und dass die Verantwortlichen des Ordens nicht täglich in Kalmunai, sondern eigentlich über die ganze Insel verteilt sind, sorgte auch nicht für eine Beschleunigung, ebenso wenig wie der horrende Anstieg der Preise für Baumaterial: Seit dem Tsunami liegt der Preis für Zement auf Sri Lanka in etwa auf dem Niveau der USA.

 

Ende dieses Jahres soll das neue Waisenhaus, in dem die 80 bis 100 Waisenjungen dann in Vier- bis Acht-Bett-Zimmer ungebracht sein werden (statt bisher in einem einzigen großen Schlafsaal), aber fertig sein – „wenn alles glatt läuft“. Bruder Gregory ist durch die Erfahrungen der letzten Monate vorsichtig geworden.

 

 

Die Hauensteiner THW-Helfer Andreas Wilde und Stefan Seibel gemeinsam mit Jef de Wit und Gregory Boyle von den "Brothers of Charity" sowie Frauen des Küchenpersonals (von links) in der neuen Küche, die durch Gelder der THW/PZ-Spendenaktion hergerichtet werden konnte. (Foto: Holger Keller, Pirmasenser Zeitung)

 

Wofür die zweite Hälfte der Spendengelder verwendet wird, steht noch nicht fest. Hier wollen sich die Ordensverantwortlichen bei Bedarf melden. Denkbar ist beispielsweise der Einbau einer Sprinkleranlage im Haus - oder der Bau eines Regenwassertanks, um Nutzwasser in ausreichender Menge zur Verfügung zu haben. Durch den Kursverfall der Rupie in den letzten Monaten mussten diese beiden Maßnahmen nämlich aus dem Finanzierungskatalog des Hauses herausgestrichen werden. „Das Wasser in Kalmunai reicht nämlich nur für vier Tage“, sagt der Pater. „Und was sollen die 100 Kinder an den anderen Tagen machen?“

 

Text:     Holger Keller, Pirmasenser Zeitung

Joachim Weber, THW-Helferverein Bitburg e.V.
 
3. Platz für THW-Jugend Bitburg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 29. Mai 2005 um 02:38 Uhr

Erfolgreiche Teilnahme am Landeswettkampf 2005

Der Landesjugendwettkampf 2005 der THW-Jugend Rheinland-Pfalz fand am 29.05.05 auf dem Bahnhofsvorplatz in Rhens (bei Koblenz) statt. Keine leichte Aufgabe, nicht nur angesichts der Temperaturen von etwa 35 Grad im (nicht vorhandenen) Schatten.

Den insgesamt 23 Mannschaften aus Rheinland-Pfalz, die zum Wettkampf angetreten waren, wurde vieles abverlangt. So galt es, Aufgaben aus den folgenden Themengebieten zu lösen:

- Erste Hilfe
- Funk und Kartenkunde
- Ausleuchten von Einsatzstellen und Bewegen von Lasten
- Arbeiten mit Hebekissen
- Stiche und Bunde und theoretische Fragen
- Stegebau
- Holzbearbeitung
- Metallbearbeitung
- Seilbahnbau
- verschiedene spielerische Aufgaben

Um auf Grund der hohen Temperaturen jedoch kein gesundheitliches Risiko der Teilnehmer einzugehen, hatten sich die Jugendbetreuer der Mannschaften im Einvernehmen mit der Landesjugendleitung darauf verständigt, den Wettbewerb vorzeitig zu beenden.

Acht der 20 vorgesehenen Stationen mussten nach dieser Entscheidung durch die einzelnen Jugendgruppen bewältigt werden. Da die Jugendgruppen jedoch unterschiedliche Stationen angelaufen hatten, galt es für die Wettkampfleitung eine geeignete Wertung zu finden, um die Leistung der Gruppen objektiv beurteilen zu können. Entsprechend lange dauerte dann auch die Auswertung der vorliegenden Ergebnisse. Leider zu lange für die Bitburger THW-Jugend, die auf Grund eines anderen Termins noch vor der Siegerehrung Rhens verlassen musste. Das gute Abschneiden wurde dem Jugendbetreuer telefonisch nach der Ankunft in Bitburg mitgeteilt.

Die Bitburger Jugendlichen erreichten hinter der Jugendgruppe des Ortsverbandes Montabaur, die durch ihren Sieg Rheinland-Pfalz im nächsten Jahr auf dem Bundeswettkampf der THW-Jugend vertritt, und der Jugendgruppe aus Hermeskeil einen hervorragenden 3. Platz. Diese Leistung ist angesichts der ersten Teilnahme nach genau 20 Jahren umso höher einzustufen.

Ermöglicht wurde das gute Abschneiden der Bitburger Jugend neben dem hohen Interesse der Jugendlichen aber auch durch das Engagement der Betreuungskräfte. Besonders hervorzuheben ist dabei die Vorbereitung mit den Althelfern des Ortsverbandes, die den Jugendlichen im Vorfeld des Wettkampfes wertvolle Tipps aus ihrem reichhaltigen Erfahrensschatz weitergeben konnten.

Die Wettkampfteilnehmer:


Hinten von links: Thomas Langner, Daniel Ritter, Maximilian Görgen, Alex Safin, Florian Berger, Markus Schmitz
Vorne von links: Marco Thies, Maurice Mistrali, Sascha Diesch, Carsten Schmitt

 
Von der Spendenübergabe aus Sri Lanka zurück PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 08. März 2005 um 02:34 Uhr

Am späten Nachmittag kehrten gestern PZ-Redakteur Holger Keller (Zweiter von links) und die beiden Hauensteiner THW-Helfer Andreas Wilde (Dritter von links) und Manfred Steigner (rechts) wohlbehalten, aber müde aus Sri Lanka zurück: Auf der Insel im Indischen Ozean hatte das Trio aus der Südwestpfalz die 110 000 Euro aus der gemeinsamen Spendenaktion von Pirmasenser Zeitung und Technischem Hilfswerk (THW) Hauenstein, mit Unterstützung des THW Bitburg, an den Orden „Brothers of Charity" übergeben. Von dem Spendengeld wird ein vom Tsunami zerstörtes Waisenhaus an der Ostküste Sri Lankas wieder aufgebaut. Die drei Spendenüberbringer wurden in der THW-Unterkunft in Hauenstein von Willy Löwenberg (links, stellvertretender Ortsbeauftragter des THW Hauenstein), Werner Uhrig (Dritter von rechts, THW-Geschäftsführer des Bereichs Neustadt) und PZ-Geschäftsführer Alexander Hoffmann (Zweiter von rechts) begrüßt. Obwohl sie einen elfstündigen Rückflug hinter sich hatten und die Zeitumstellung verkraften mussten, schauten sich Keller, Steigner und Wilde zuerst die aktuellen PZ-Berichte der vergangenen Tage über ihre Sri-Lanka-Reise an.

Pirmasenser Zeitung vom 08.03.2005

Bild(er) und Bericht mit freundlicher Genehmigung der
Pirmasenser Zeitung veröffentlicht!

 
Tourismus leidet auf der ganzen Insel durch Tsunami-Folgen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 06. März 2005 um 02:33 Uhr

Die offensichtlichsten Schäden hat der Tsunami am zweiten Weihnachtsfeiertag an der Ost- und Südküste Sri Lankas verursacht. Aber auch an der Westküste, deren Bewohner verstärkt vom Tourismus leben, hat die verheerende Flutkatastrophe ihre Spuren hinterlassen, wie die THW-Mitglieder Manfred Steigner und Andreas Wilde aus Hauenstein sowie PZ-Redakteur Holger Keller am letzten Tag vor ihrem Rückflug erfahren.

Rund eine Woche war das Trio aus der Südwestpfalz vor Ort, um die gemeinsam von THW und PZ und mit Unterstützung aus Bitburg gesammelten Spendengelder in Höhe von über 110000 Euro für ein Waisenhaus in Kalmunai zu übergeben.

Hauptsaison ist derzeit an der Westküste – weil viele Europäer üblicherweise auf Sri Lanka „überwintern". Doch ein freies Hotelzimmer zu finden, ist derzeit kein Problem. Wo sonst die Unterkünfte voll sind, sind sie momentan noch nicht einmal zu einem Zehntel ausgelastet. „Nach dem Tsunami haben alle Urlauber storniert", bedauert Maria, Empfangschefin in unserem Hotel.

Dabei hat die Flutwelle, die im Osten Tod und Zerstörung brachte, im Westen in der Regel nur für ein kurzes Hochwasser gesorgt. Dessen geringe Schäden sind längst behoben. Dennoch verlieren sich in dem großen Speisesaal mit der offenen Fensterfont zum Indischen Ozean hin die wenigen Gäste – Deutsche,Österreicher, Engländer. Die gepflegten Pools sind leer, die Händler am Strand suchen vergeblich nach Kundschaft. „Auch wir sind Opfer des Tsunami", betont ein T-Shirt-Verkäufer – seine Ware wird er trotzdem nicht los.

Vor dem Hotel warten die Fahrer der dreirädrigen Taxis, der so genannten Tuk-Tuk, auf Touren. „You want to drive to the City?", fragt einer. Rund 100 Rupien (1,30 Euro) wären für die knapp zwei Kilometer lange Fahrt in die Innenstadt von Negombo, vor den Toren der Hauptstadt Colombo, fällig. Dann erkennt er, dass wir Deutsche sind. „Normalerweise sind in der Zeit zwischen November und April alle Hotels voll", berichtet er in fast fließendem deutsch. Denn im europäischen Sommer sei an der Westküste Sri Lankas Monsun, mit sehr viel Regen und einem aufgewühlten Meer, also nichts für Touristen, die einen paradiesischen Palmenstrand und – wie gerade jetzt – Meerestemperaturen von über 25 Grad erwarten – und geboten bekommen. In diesem Jahr stehen die Tuk-Tuk jedoch wieder unbeachtet in Reihe am Straßenrand. Ihre Fahrer hoffen, in Gruppen im Schatten sitzend, bei jedem fremdländischen Gesicht auf eine Fahrt, die wenigstens ein bisschen Einkommen bedeuten würde. Denn in der jüngsten Vergangenheit ist schon einmal eine Hauptsaison auf Sri Lanka ausgefallen. Damals hatte der Virus SARS die Europäer von einem Urlaub in Asien abgehalten.

Es scheint jedoch, dass gerade wegen der wenigen Gäste das Personal noch freundlicher, der Service in den Hotels noch umfangreicher ist als sonst. Kein Wunsch ist den Boys zu viel, stets mit einem Lächeln im Gesicht wird die Arbeit erledigt, selbst wenn der Auftrag offensichtliche Schikane ist und manche – man muss sich dafür schämen – Landsleute ihre „Macht" als Geldbringer gnadenlos ausspielen. Doch statt zu jammern, können die Hoteliers im Westen ihre Situation im Verhältnis zur Gesamtsituation des Landes, insbesondere im Osten, gut einschätzen.

„Danke für Ihre Tsunami-Hilfe", sagt Maria zum Abschied – und lächelt wieder. Vielleicht auch in der Hoffnung, ihre südwestpfälzischen Gäste irgendwann mal wieder bei einem Urlaub begrüßen zu können. Eine Hoffnung, die durchaus ihre Berechtigung hat.

Pirmasenser Zeitung vom 06.03.2005

Bild(er) und Bericht mit freundlicher Genehmigung der
Pirmasenser Zeitung veröffentlicht

 
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