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Donnerstag, den 24. August 2006 um 02:51 Uhr |
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Tsunami-Waisenhaus auf Sri Lanka soll bis Jahresende fertig sein
Kalmunai. Die immer heftiger werdenden Unruhen auf Sri Lanka behindern den Fortgang der Bauarbeiten am Waisenhaus in Kalmunai. Dennoch soll das Haus, wie ursprünglich geplant, Ende des Jahres eingeweiht werden. Das Projekt wird unter anderem durch Spendengelder aus der gemeinsamen Hilfsaktion von PZ und THW-Ortsverband Hauenstein Anfang 2005 finanziert. Der THW-Ortsverband Bitburg und die Freiwillige Feuerwehr Bitburg hatten in einer gemeinsamen Spendenaktion zu Gunsten der Tsunamiopfer 35.000 Euro gesammelt, die diesem Projekt zugeflossen sind.
Bruder Jef, der Projekt-Manager des Ordens der"Brothers of Charity", war vor wenigen Tagen an der Ostküste der Insel, um sich mit weiteren Verantwortlichen des Ordens über den Fortgang der Bauarbeiten zu informieren. "Wir müssen akzeptieren, dass der Mangel an Sicherheit an der Ostküste einen langsameren Fortschritt der Bauarbeiten verursacht", schreibt er im Anschluss an den Besuch in einer E-Mail an die deutschen Spender. Doch die Baufirma habe zugesagt, die Arbeiten planmäßig bis zum Jahresende abzuschließen.
An dem dreiflügligen Gebäude, das nach Fertigstellung etwa 80 bis 100 Waisenjungen eine neue Heimat bieten soll, ist das Erdgeschoß bereits fertig gemauert, vom Obergeschoß steht bereits mehr als die Hälfte. Hier sollen künftig die Jungen statt in einem großen Schlafsaal in Vier-, Sechs- und Achtbett-Zimmern schlafen.
Momentan überlegen die Verantwortlichen, zur Verbesserung der Wasserversorgung am Waisenhaus Erdtanks mit einem Fassungsvermögen von rund 100.000 Litern einzubauen. "Klares und gutes Wasser ist etwas sehr Wichtiges angesichts einer sechsmonatigen Dürrezeit", verdeutlicht Bruder Jef. Die Kosten dieser Zusatzausstattung stehen derzeit noch nicht fest. Außerdem ist dieFinanzierung hierfür noch nicht gesichert. Doch hier könnten die Spenden aus der Südwestpfalz und der Eifel helfen: Denn auf dem THW-Spendenkonto stehen noch rund 60.000 Euro zur Verfügung, die zunächst zurückgehalten wurden, um Missbrauch zu vermeiden, aber je nach Notwendigkeit für weitere Maßnahmen schnell und unbürokratisch zur Verfügung gestellt werden können.
Bei dem verheerenden Tsunami am zweiten Weihnachtstag 2004 kamen rund um den Indischen Ozean etwa 200.000 Menschen ums Leben. Allein an der Ostküste Sri Lankas wurden als Folge der etwa zwölf Meter hohen Flutwelle rund 30.000 Tote gezählt. Unmittelbar an den bisherigen Standort des Waisenhauses angrenzend starben beispielsweise 700 Menschen in einer Fischersiedlung.
Die "Brothers of Charity" entschlossen sich nach der Katastrophe, das Waisenhaus an einem neuen Standort auf dem etwa 500 Meter entfernten Ordensgrundstück zu bauen. Hier gingen dieWaisenjungen bereits vor der tödlichen Welle zur Schule.
Durch die schleppende Unterstützung der singhalesischen Regierung nach dem Tsunami brach der seit Jahren andauernde Konflikt mit der tamilischen Minderheit wieder auf. Die Neuwahl der Regierung im November 2005 mit dem knappen Sieg des eher als tamilenkritisch eingestellten Mahinda Rajapakse als neuem Präsident tat ein übriges. Bombenanschläge und Ermordungen auf offener Straße sind seitdem wieder an der Tagesordnung, Regierungstruppen und Anhänger der tamilischen Befreiungsfront LTTE, die seit Jahrzehnten für einen eigenen Tamilenstaat kämpft, leisten sich im Nordosten (hier sind die Tamilen in der Mehrheit) erbitterte Kämpfe. Gerade in den letzten Tagen hat der Konflikt wieder an Schärfe zugenommen. Tausende von Familien sind auf der Flucht, die meisten Büros der internationalen Hilfsorganisationen für den Wiederaufbau der Küstenregion nach dem Tsunami wurden geschlossen. Allein seit Dezember 2005 starben durch den Bürgerkrieg auf Sri Lanka wieder 800 Menschen. Die seit über 20 Jahren andauernden Unruhen haben unterschiedlichen Schätzungen zufolge bislang 70.000 bis 100.000 Menschen das Leben gekostet.
Foto & Text: Pirmasenser Zeitung |
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Freitag, den 14. Juli 2006 um 02:49 Uhr |
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THW unterstützt Feuerwehr nach Überschwemmungen
Nach heftigen Gewittern mit starkem Regen in der Eifel, im Raum Trier und im Hochwald ist es am Donnerstag, 13.07.2006, zu Überschwemmungen gekommen. In der Verbandsgemeinde Trier-Land waren Kordel und Welschbillig am stärksten betroffen. Große Wassermengen flossen aus dem Bitburger Land in das Tal bei Welschbillig und ließen so den Welschbilliger Bach erheblich ansteigen.
Der Ortsverband Bitburg wurde gegen 11.15 Uhr von der Geschäftsstelle Trier zu einem Einsatz nach Welschbillig alarmiert. Dort standen durch die Überschwemmungen mehrere Keller unter Wasser und die Feuerwehr bat um schnellstmögliche Unterstützung.
Als die Einsatzkräfte des OV Bitburg an der Schadenstelle eintrafen, war die Feuerwehr bereits mit mehreren Pumpen im Einsatz und versuchte mit einem Bagger aufgeschwemmtes Material unter einer Brücke zu entfernen, da sich die Wassermassen durch dieses Hindernis stauten und die Brücke überfluteten.
Die Helfer des Ortsverbandes Bitburg setzten mehrere Tauchpumpen sowie eine Schmutzwasser-Kreiselpumpe zum Absenken des Wasserpegels ein. So gelang es, die Wassermassen relativ zügig abfließen zu lassen und unter den kritischen Punkt zu senken.
Nachdem die Überschwemmungen eingedämmt waren, wurde die Straße gereinigt, um sie wieder befahrbar zu machen.
Der Einsatz war gegen 15:30 Uhr für den OV Bitburg beendet und die Einsatzkräfte traten die Heimreise an. An der Unterkunft wurde das eingesetzte Material gereinigt und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. Es erfolgte jedoch keine erneute Alarmierung, da sich die Lage in den Landkreisen Bitburg-Prüm und Trier-Saarburg entspannte.
Im Einsatz waren:
- MTW
- OV-MTW
- GKW II
- Unimog
- NEA 50
- Mehrere Tauchpumpen
- Schmutzwasser-Kreiselpumpe |
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Freitag, den 26. Mai 2006 um 02:48 Uhr |
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Trotz drohendem Bürgerkrieg gehen Arbeiten am THW-Spendenprojekt voran
Rund 130.000 Euro hat die gemeinsame Tsunami-Spendenaktion von Pirmasenser Zeitung und THW-Ortsverband Hauenstein gebracht. Davon kamen 35.000 Euro aus der Eifel - THW und Feuerwehr Bitburg haben den Erlös ihrer Spendenaktion dem Projekt aus der Südwestpfalz zur Verfügung gestellt.
Davon wird in Kalmunai an der Ostküste von Sri Lanka ein neues Waisenhaus für 80 Jungen aufgebaut. Trotz der wachsenden Gefahr eines Bürgerkriegs gehen die Arbeiten voran.
Bruder Jef de Wit von den „Brothers of Charity" hat sich erst vor wenigen Tagen vom Fortgang der Bauarbeiten überzeugt. Von ihm stammt auch das nebenstehende Foto.
Als im November letzten Jahres Andreas Wilde und Stefan Seibel vom Hauensteiner THW gemeinsam mit PZ-Redakteur Holger Keller in Kalmunai waren, um sich von der ordnungsgemäßen Verwendung der Spendengelder zu überzeugen, war gerade der Bauplatz gerodet und planiert. Im Januar hätten die eigentlichen Bauarbeiten beginnen sollen, berichtet Bruder Jef. Doch dann habe sich der Streit zwischen der tamilischen Unabhängigkeitsbewegung LTTE und der singhalesischen Regierung zugespitzt. Und weil die beauftragte Baufirma vor allem Singhalesen von der Westküste beschäftigt, die Baustelle aber noch im Tamilengebiet liegt, wurde entschieden, die Arbeiter aus Sicherheitsgründen wieder heim zu schicken. Erst im Februar konnten die eigentlichen Bauarbeiten starten - doch seitdem wurde nahezu ununterbrochen an dem Projekt gearbeitet. Erst Ende April kam es durch eine erneute Verschärfung der Sicherheitslage zu einer kurzen Unterbrechung.
Was die Bauarbeiter - zehn Maurer und ebenso viele Helfer - in dieser Zeit fast ausschließlich in Handarbeit geleistet haben, ist beachtlich: Das Fundament für den zweistöckigen Bau ist betoniert, die drei Meter hohen Mauern für das Erdgeschoss hochgezogen und die Stützen für die Schalung der Zwischendecke - hunderte von Bambushölzern, die in Maßarbeit geschnitten wurden - stehen ebenfalls schon.
Ob die Arbeiten, wie vorgesehen, tatsächlich bis Jahresende abgeschlossen werden können, ist vor allem abhängig, wie sich der Konflikt zwischen Tamilien und Singhalesen auf Sri Lanka weiter entwickelt. Korrespondenten berichten jedoch eher von einer An-, den einer Entspannung. Selbst die unter skandinavischer Führung stehenden internationalen Vermittler würden von der LTTE zunehmend angefeindet.
Durch die Spenden aus der Südwestpfalz und dem Raum Bitburg werden aber nicht nur die Bauarbeiten unterstützt. Auch Dinge des täglichen Bedarfs, Fahrräder, Fahrzeuge, Küchengegenstände und Lernmittel wurden bislang für die jungen Tsunami-Opfer angeschafft.
Text: Holger Keller, Primasenser Zeitung |
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Mittwoch, den 24. Mai 2006 um 02:47 Uhr |
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Sechs neue Helfer verstärken den THW-Ortsverband Bitburg nach erfolgreicher Prüfung
Die Einsatzkräfte des Bitburger THW-Ortsverbandes haben Verstärkung bekommen: Vier Helfer und zwei Helferinnen stellten sich am 20.05.06 erfolgreich der Prüfung "Basis I".
Prüfungsleiter Helmut Ernst, ehem. Ortsbeauftragter des OV Bitburg, begrüßte zur Prüfung in Daun insgesamt 32 Helferinnen und Helfer aus den Ortsverbänden des Geschäftsführerbereichs Trier.
An insgesamt acht Stationen mussten die Prüflinge neben den erworbenen praktischen Fertigkeiten auch ihr theoretisches Wissen unter Beweis stellen. Vier Prüfer des Ortsverbandes Bitburg haben gemeinsam mit ihren Kollegen aus den anderen Ortsverbänden die Fähigkeiten der Prüflinge unter die Lupe genommen.
In der sogenannten "Basisausbildung I", die jeder Helfer vor seiner Aufnahme in den aktiven Dienst mit der Prüfung "Basis I" erfolgreich abschließen muss, wird die Grundlage für eine spätere Fachausbildung gelegt. Grundfertigkeiten wie das Vordringen zu eingeschlossenen oder verschütteten Personen, die Rettung von Menschen, Erste Hilfe, das Absichern von einsturzgefährdeten Gebäuden und der Umgang mit dem technischen Gerät werden unter anderem unterrichtet. Nach erfolgreicher Prüfung kann man sich dann, je nach Neigung, entsprechend weiterbilden.
Die gute Ausbildung stellte zusammen mit dem persönlichen Engagemant der Bitburger Helferinnen und Helfer sicher, dass für sie die Prüfung einen erfreulichen Abschluss fand. Insgesamt haben 31 der 32 Prüflinge die Prüfung bestanden.
Unter den Prüflingen fanden sich auch zwei Mitglieder der THW-Jugend Bitburg wieder, die mit dem Abschluss der Basisausbildung I den Grundstein für ihre Übernahme in das Lager der "Aktiven" gelegt haben. |
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Dienstag, den 25. April 2006 um 02:45 Uhr |
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Jubiläumsveranstaltung vom 21. - 23.04.2006
Im Jahr 2006 feiert der THW Ortsverband Bitburg sein 50-jähriges Bestehen. Grund genug, diesen Anlass kräftig zu feiern, dachten sich die Verantwortlichen des Helfervereins.
Fulminant los ging es dann mit einem großen Feuerwerk (präsentiert von der Fachgruppe Sprengen des Ortsverbandes) und einem Konzert mit Chock-A-Block in der Halle 300 auf dem Flugplatz Bitburg. Zahlreiche Besucher strömten in die Halle, um mit den 5 Jungs von CAB die Halle zum Beben zu bringen.
 Am Samstag stand der offizielle Festakt mit dem Schirmherrn der Veranstaltung, Minister des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz, Karl Peter Bruch, auf dem Programm. "Wenn es das THW nicht schon gäbe, dann würde ich es erfinden" stellte er im Rahmen seiner Festansprache fest und hob das THW als eine wichtige Säule in der Gefahrenabwehr des Landes Rheinland-Pfalz hervor. Unverzichtbar sei das THW für die Menschen geworden, betonte der Minister vor den zahlreich erschienen Gästen.
Dass das hohe Niveau des THW gehalten wird, wünscht sich auch Helmut Ernst, der im Rahmen der Feierlichkeit nach 26 Jahren als Ortsbeauftragter wegen Erreichens der Altersgrenze aus dieser Funktion verabschiedet wurde.
Der Abteilungsleiter Ehrenamt der THW-Leitung, Hans-Joachim Derra, dankte Helmut Ernst mit dem THW-Ehrenzeichen in Gold für seine herausragenden Leistungen in 44 Jahren ehrenamtlicher Arbeit.
 Den Lobeshymnen schloss sich der Bitburger Bürgermeister, Dr. Joachim Streit, an und überreichte Helmut Ernst für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement das Ehrensiegel der Stadt Bitburg.
Dipl.-Ing. Hans-Albert Lossen, Landesbeauftragter für den THW-Länderverband Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland, verabschiedete einen seiner dienstältesten Ortsbeauftragten und berief den bisherigen Ausbildungsbeauftragten und Zugtruppführer Thorsten Pallien zu Ernsts Nachfolger.
"Man hat mir ein gut bestelltes Feld hinterlassen, das THW hat noch nie so gut dagestanden wie heute" stellte dieser in seiner Antrittsrede fest.
Um das Programm abzurunden, veranstaltete der THW-Helferverein Bitburg e.V. am Sonntag einen Tag der offenen Tür. Neben einer Fahrzeugausstellung der Hilfsorganisationen wurden Einsatzoptionen vorgeführt. Bei einem Rundgang durch die Unterkunft konnten sich alle Besucher ein Bild davon machen, wie es hinter den Kulissen des THW aussieht.
Für die musikalische Unterhaltung sorgte zum Frühschoppenkonzert die Feuerwehrkapelle Pickließem. Am Nachmittag unterhielt der THW-Bundesmusikzug Hermeskeil die anwesenden Gäste.
Die Bitburger THW-Jugend organisierte für die kleinen Gäste einen Luftballon-Wettbewerb, stellte Buttons her und hatte eine Kletterwand errichtet.
Bei reichlich Sonnenschein strömten neben den Kameraden der anderen Hilfsorgansiationen zahlreiche Besucher zur THW-Unterkunft, so dass man von einer äußerst erfreulichen Resonanz sprechen kann.
 Ein besonderer Dank gilt noch den Kameradinnen und Kameraden des Ortsverbandes Hauenstein, die uns anlässlich unseres Jubiläums zahlreich besuchten und als Jubiläumsgeschenk einen selbst erstellten Sandstein mit eingemeißeltem Zahnkranz im Eingangsbereich unserer Unterkunft in die Wand gesetzt haben. 
Das Organisationsteam bedankt sich bei allen Helfern, Sponsoren und Besuchern für die Unterstützung!
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